{"id":765,"date":"2010-03-20T00:00:00","date_gmt":"2010-03-19T23:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/ipa-betzdorf.de\/?p=765"},"modified":"2016-07-29T20:14:17","modified_gmt":"2016-07-29T18:14:17","slug":"studien-und-bildungsreise-der-ipa-deutsche-sektion-e-v","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ipa-betzdorf.de\/?p=765","title":{"rendered":"Studien- und Bildungsreise der IPA-Deutsche Sektion e.V."},"content":{"rendered":"<p><strong>5. bis 20.M\u00e4rz 2010 nach Miami und Fort Lauderdale<\/strong><\/p>\n<p>Liebe IPA- Freunde,<br \/>\nzu Beginn meines Reiseberichtes m\u00f6chte ich mich kurz vorstellen. Ich hei\u00dfe Jens Kugelmeier, bin 25 Jahre alt, Polizeikommissar und zurzeit als Sachbearbeiter im Wechselschichtdienst bei der Polizeiinspektion Altenkirchen (Westerwald), n\u00f6rdliches Rheinland-Pfalz, t\u00e4tig.<br \/>\nOffizielles Mitglied der IP A, V erbindungsstelle Betzdorf im Landkreis Altenkirchen, bin ich seit dem Jahr 2009. <!--more--><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/ipa-betzdorf.de\/wp-content\/uploads\/2010\/03\/Miami2010-1.jpg\" alt=\"Miami2010-1\" width=\"1600\" height=\"1200\" class=\"alignnone size-full wp-image-767\" srcset=\"https:\/\/ipa-betzdorf.de\/wp-content\/uploads\/2010\/03\/Miami2010-1.jpg 1600w, https:\/\/ipa-betzdorf.de\/wp-content\/uploads\/2010\/03\/Miami2010-1-300x225.jpg 300w, https:\/\/ipa-betzdorf.de\/wp-content\/uploads\/2010\/03\/Miami2010-1-768x576.jpg 768w, https:\/\/ipa-betzdorf.de\/wp-content\/uploads\/2010\/03\/Miami2010-1-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/ipa-betzdorf.de\/wp-content\/uploads\/2010\/03\/Miami2010-1-1200x900.jpg 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 709px) 85vw, (max-width: 909px) 67vw, (max-width: 1362px) 62vw, 840px\" \/><\/p>\n<p>Auf die Idee gekommen, an der Studien- und Bildungsreise nach Miami und Fort Lauderdale teilzunehmen, bin ich aufgrund der Reiseausschreibung auf der Internethomepage IP A-Deutschland.<br \/>\nDes Weiteren faszinierten mich die Erz\u00e4hlungen zweier Kolleginnen, welche in der Vergangenheit an der besagten Reise teilnahmen und viel Positives zu berichten wussten!<br \/>\nSo meldete ich mich letztlich im Oktober 2009 f\u00fcr die besagte Bildungsreise bei der IPA an, um mich dienstlich weiterzubilden und Kontakte zu amerikanischen Berufskollegen zu kn\u00fcpfen.<br \/>\nIm polizeilichen Fachjargon hei\u00dft das glaube ich, einmal \u201e\u00fcber den Tellerrand\u201c schauen. So viel kann ich versprechen, wer sich traut, wird anschlie\u00dfend sicherlich nicht entt\u00e4uscht sein.<\/p>\n<p>Unsere Reisegruppe bestand mit unseren Referenten \u201eMartin Laubis\u201c aus insgesamt 23 Polizeibeamten\/ innen, aus ganz Deutschland.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/ipa-betzdorf.de\/wp-content\/uploads\/2010\/03\/Miami2010-2.jpg\" alt=\"Miami2010-2\" width=\"1024\" height=\"686\" class=\"alignnone size-full wp-image-768\" srcset=\"https:\/\/ipa-betzdorf.de\/wp-content\/uploads\/2010\/03\/Miami2010-2.jpg 1024w, https:\/\/ipa-betzdorf.de\/wp-content\/uploads\/2010\/03\/Miami2010-2-300x201.jpg 300w, https:\/\/ipa-betzdorf.de\/wp-content\/uploads\/2010\/03\/Miami2010-2-768x515.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 709px) 85vw, (max-width: 909px) 67vw, (max-width: 1362px) 62vw, 840px\" \/><\/p>\n<p>Die erste Bekanntschaft untereinander machten wir am Flughafen D\u00fcsseldorf. V on dort sollte der neuneinhalbst\u00fcndige Flug nach Amerika losgehen. Angekommen im Sonnenstadtstaat Florida (USA), schien aber gar nicht die erhoffte Sonne, weil wir nach zweist\u00fcndiger V ersp\u00e4tung erst am sp\u00e4ten Abend in Miami landeten.<\/p>\n<p>Bereits beim Verlassen des Flugzeuges, wurden wir von zwei amerikanischen Kollegen empfangen und begr\u00fc\u00dft. Wir wurden zun\u00e4chst auf schnellstem Wege an allen gr\u00f6\u00dferen Warteschlangen vorbei zu den Einreisekontrollen und sp\u00e4ter zu den Gep\u00e4ckb\u00e4ndern geschleust.<br \/>\nDie erste Impression au\u00dferhalb des Flughafens war erfreulich. Im Gegensatz zu Deutschland lag kein Schnee, die Temperaturen waren sehr angenehm und die Stra\u00dfen waren mit wundersch\u00f6nen Palmen ges\u00e4umt.<\/p>\n<p>Nach \u00dcbernahme der Mietfahrzeuge ging es schlie\u00dflich unter polizeilicher Begleitung weiter, \u00fcber die f\u00fcnf- bis sechsspurigen typisch amerikanischen Highways zu unserem Hotel, dem RIU Florida Beach, am Miami Beach gelegen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/ipa-betzdorf.de\/wp-content\/uploads\/2010\/03\/Miami2010-3.jpg\" alt=\"Miami2010-3\" width=\"448\" height=\"336\" class=\"alignnone size-full wp-image-769\" srcset=\"https:\/\/ipa-betzdorf.de\/wp-content\/uploads\/2010\/03\/Miami2010-3.jpg 448w, https:\/\/ipa-betzdorf.de\/wp-content\/uploads\/2010\/03\/Miami2010-3-300x225.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 448px) 85vw, 448px\" \/><\/p>\n<p>Das Programm der Studien- und Bildungsreise war in den n\u00e4chsten zwei Wochen \u201estramm\u201c organisiert. So stand im Vordergrund der Reise der Aspekt der F\u00f6rderung einer grenz\u00fcberschreitenden Zusammenarbeit, vornehmlich der Besuch bei Polizeibeh\u00f6rden und -einrichtungen und der Kontakt und Austausch mit amerikanischen Berufskollegen und IPA-Freunden. U.a. fand so beispielsweise am ersten Tag unseres Pogramms auch ein Grillnachmittag im Rahmen des \u201eAnnual Picnic\u201c mit IPA-Freunden aus dem Raume Miami und dem Organisator des Pogramms vor Ort, \u201eJerry Rudoff (Lt. Ret.)\u201c, statt. Hierbei stand das freundliche Miteinander und Kennenlernen im Fokus des Nachmittags<\/p>\n<p>Zu unseren weiteren Pogrammpunkten der Studien- und Bildungsreise geh\u00f6rten<\/p>\n<p>&#8211; eine Tour mit Propellerbooten durch die Everglades mit der Miccosukee Indianer Polizei und Besuch des dortigen Police Headquarters<br \/>\n&#8211; der Besuch der Hafenpolizei im weltgr\u00f6\u00dften Passagierhafen (Miami Dade Operations) sowie Ausflug nach Key Biscayne,<br \/>\n&#8211; der Besuch der Coast Guard (K\u00fcstenwache von Miami)<br \/>\n&#8211; eine Streifenfahrt in einer Schicht (Fr\u00fch- und Sp\u00e4tschicht) bei einer Police Station mit der M\u00f6glichkeit eines Hubschrauberfluges \u00fcber Miami<br \/>\n&#8211; der Besuch des Training Bureau (Ausbildungszentrum f\u00fcr Polizeianw\u00e4rter), Teilnahme an der dortigen Schie\u00dfausbildung und Einweisung bzw. M\u00f6glichkeit des freiwilligen Beschusses durch einen \u201eElektro- Taser\u201c (Elektroschockpistole)<br \/>\n&#8211; Besuch der DEA (Drug Enforcement Administration &#8211; US-Drogenbeh\u00f6rde)<br \/>\n&#8211; Besuch des Sheriff\u2019s Departement von Broward County mit Fort Lauderdale Fahrt mit Maritime Unit durch die Kan\u00e4le Fort Lauderdales und auf dem Meer<br \/>\n&#8211; Besuch der Hundestaffel K9 sowie Pferdestaffel und der S.W.A.T. Einheit<br \/>\n&#8211; eine Jail-Tour (inkl. Boot Camp), Besuch von drei unterschiedlichen Gef\u00e4ngnissen<br \/>\n&#8211; Besuch des Miami Dade Police Headquarter sowie die durch die gleichnamige Fernsehsendung ber\u00fchmt gewordene Kriminallabor \u201eCSI\u201c (Crime Scene Investigation Bureau) (Abt. DNA, Spurensicherung, Ballistik, Rauschgift)<br \/>\n&#8211; und diverse Veranstaltungen mit IPA-Freunden und ihren Angeh\u00f6rigen aus der Region Miami<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/ipa-betzdorf.de\/wp-content\/uploads\/2010\/03\/Miami2010-5.jpg\" alt=\"Miami2010-5\" width=\"299\" height=\"448\" class=\"alignnone size-full wp-image-771\" srcset=\"https:\/\/ipa-betzdorf.de\/wp-content\/uploads\/2010\/03\/Miami2010-5.jpg 299w, https:\/\/ipa-betzdorf.de\/wp-content\/uploads\/2010\/03\/Miami2010-5-200x300.jpg 200w\" sizes=\"auto, (max-width: 299px) 85vw, 299px\" \/><\/p>\n<p>Pers\u00f6nlicher H\u00f6hepunkt des Pogramms war f\u00fcr mich der Besuch des Sheriff\u2019s Departement von Broward County mit dem dortigen Training des \u201eS.W.A.T. \u2013 Team\u201c und deren Firearms Training Center. Hier wurde uns die M\u00f6glichkeit gegeben am Einsatztraining teilzunehmen und mit den Angeh\u00f6rigen des \u00f6rtlichen SWAT-Team in deren Schutzausr\u00fcstung, mit Blendgranaten und Farb-\/ FX-Munition, das Eindringen in ein \u00dcbungshaus zu trainieren. Ziel war es wie bei amerikanischen Spezialeinheiten \u00fcblich, die \u201eBad Boys\u201c auszuschalten und ich muss sagen, es ist uns mit Bravur gelungen!\u263a<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/ipa-betzdorf.de\/wp-content\/uploads\/2010\/03\/Miami2010-6.jpg\" alt=\"Miami2010-6\" width=\"448\" height=\"299\" class=\"alignnone size-full wp-image-772\" srcset=\"https:\/\/ipa-betzdorf.de\/wp-content\/uploads\/2010\/03\/Miami2010-6.jpg 448w, https:\/\/ipa-betzdorf.de\/wp-content\/uploads\/2010\/03\/Miami2010-6-300x200.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 448px) 85vw, 448px\" \/><\/p>\n<p>Auch die in Broward County durchgef\u00fchrte Fahrt mit den dortigen Speed- Booten der Maritime Unit durch die Kan\u00e4le Fort Lauderdales und auf dem Meer, mit 60 Mph (~100 km\/h) war ein Erlebnis f\u00fcr uns.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/ipa-betzdorf.de\/wp-content\/uploads\/2010\/03\/Miami2010-4.jpg\" alt=\"Miami2010-4\" width=\"448\" height=\"336\" class=\"alignnone size-full wp-image-770\" srcset=\"https:\/\/ipa-betzdorf.de\/wp-content\/uploads\/2010\/03\/Miami2010-4.jpg 448w, https:\/\/ipa-betzdorf.de\/wp-content\/uploads\/2010\/03\/Miami2010-4-300x225.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 448px) 85vw, 448px\" \/><\/p>\n<p>Ein weiterer H\u00f6hepunkt war f\u00fcr mich als Sachbearbeiter aus dem W echselschichtdienst, die Streifenfahrt\/ der Schichtdienst im \u201eIntracoastel District\u201c von Miami Dade. Im neun Stunden Dienst wurden schnell Unterschiede zur deutschen Polizeiarbeit sichtbar. So gibt es zum einen nach Eins\u00e4tzen lange nicht so viel Schreibarbeit zu erledigen wie bei uns in Deutschland und zum anderen wird die Schreibarbeit direkt auf dem in jedem Fustw. befindlichen Notebook erledigt. Mit diesem k\u00f6nnen jederzeit jegliche Abfragen, Einholung von Ausk\u00fcnften und Anzeigenaufnahmen im Fustw. selbst get\u00e4tigt werden. Deshalb sind die amerikanischen Kollegen meist auch volle acht Stunden auf der Stra\u00dfe. Kurze Abstecher zur Polizeidienststelle werden durch die Polizeif\u00fchrung nicht gerne gesehen, so dass Toiletteng\u00e4nge und Essensaufnahme auf der Stra\u00dfe bzw. in \u00f6rtlichen Gesch\u00e4ften erfolgen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/ipa-betzdorf.de\/wp-content\/uploads\/2010\/03\/Miami2010-7.jpg\" alt=\"Miami2010-7\" width=\"336\" height=\"448\" class=\"alignnone size-full wp-image-773\" srcset=\"https:\/\/ipa-betzdorf.de\/wp-content\/uploads\/2010\/03\/Miami2010-7.jpg 336w, https:\/\/ipa-betzdorf.de\/wp-content\/uploads\/2010\/03\/Miami2010-7-225x300.jpg 225w\" sizes=\"auto, (max-width: 336px) 85vw, 336px\" \/><\/p>\n<p>In den meisten F\u00e4llen\/ Eins\u00e4tzen reichen f\u00fcr die Anzeigenaufnahme zwei bis drei S\u00e4tze Schreibarbeit aus. Wenn bereits drei Seiten Sachverhalt durch den \u201eOfficer\u201c geschrieben werden, dann liegt, wie pers\u00f6nlich erlebt, ein Einbruchdiebstahl mit anschlie\u00dfender Festnahme von f\u00fcnf Personen, nach vorherigen Schusswaffengebrauch und Sicherstellung von f\u00fcnf illegalen Waffen und Vorf\u00fchrung der T\u00e4ter bei Gericht, vor.<br \/>\nDie achtst\u00fcndige Streifenfahrt verbrachte ich mit meiner amerikanischen Kollegin \u201eJanett\u201c. In den USA bekommt jeder \u201eOfficer\u201c einen eigenen Fustw. zugeteilt, den er auch mit nach Hause nimmt. Weiter unterscheidet sich die Arbeit vor Ort im Gegensatz zu Deutschland auch darin, dass alle amerikanischen Kollegen immer alleine im Fustw. fahren und nicht wie bei uns zu zweit.<br \/>\nKommt es jedoch zu gef\u00e4hrlichen Eins\u00e4tzen, so sind innerhalb von wenigen Augenblicken mindestens f\u00fcnf weitere Streifen vor Ort.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/ipa-betzdorf.de\/wp-content\/uploads\/2010\/03\/Miami2010-9.jpg\" alt=\"Miami2010-9\" width=\"448\" height=\"336\" class=\"alignnone size-full wp-image-775\" srcset=\"https:\/\/ipa-betzdorf.de\/wp-content\/uploads\/2010\/03\/Miami2010-9.jpg 448w, https:\/\/ipa-betzdorf.de\/wp-content\/uploads\/2010\/03\/Miami2010-9-300x225.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 448px) 85vw, 448px\" \/><\/p>\n<p>Sehr interessant fand ich auch die Ausf\u00fchrungen der Ausbilder\/ Dozenten bei dem \u00f6rtlichen Ausbildungszentrum f\u00fcr Polizeianw\u00e4rter, zur Anzahl der Theoriestunden \u00fcber die Gesetze von Florida bzw. den USA und den spezifischen Gesetzen von Miami, in der nur sechsmonatigen Ausbildungszeit.<br \/>\nIm Vergleich zu unserem dreieinhalbj\u00e4hrigen Studium mit \u00fcber 2000 Stunden Gesetzeslehre, werden die amerikanischen Polizeianw\u00e4rter in ihrer Ausbildungszeit mit nur 80 Stunden Theorie in die Praxis entlassen. (\u201eLearning by Doing&#8220;!!)<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/ipa-betzdorf.de\/wp-content\/uploads\/2010\/03\/Miami2010-8.jpg\" alt=\"Miami2010-8\" width=\"448\" height=\"300\" class=\"alignnone size-full wp-image-774\" srcset=\"https:\/\/ipa-betzdorf.de\/wp-content\/uploads\/2010\/03\/Miami2010-8.jpg 448w, https:\/\/ipa-betzdorf.de\/wp-content\/uploads\/2010\/03\/Miami2010-8-300x201.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 448px) 85vw, 448px\" \/><\/p>\n<p>So zeigte sich in der t\u00e4glichen Praxis bei manchen amerikanischen Kollegen oft ein rechtliches Defizit auf die zutreffenden Ma\u00dfnahmen.<br \/>\nHinsichtlich der Eigensicherung und den daf\u00fcr n\u00f6tigen Trainings ist uns die Polizei von Miami meiner Meinung nach weit voraus. Muss sie auch, da fast jeder B\u00fcrger in Miami eine Waffe besitzen darf und auch besitzt. Der Eigensicherung kommt daher enormer Bedeutung zu!<br \/>\nEntgegen der ber\u00fchmten Fernsehsendung CSI- Miami, hat mich der Besuch des realen Kriminallabors \u201eCSI\u201c (Crime Scene Investigation Bureau) schon etwas entt\u00e4uscht.<br \/>\nVielleicht lag es daran, dass bei unserer Besichtigung CSI- Mitarbeiter aus den verschiedenen Abteilungen bereits Feierabend hatten oder vor Ort eigentlich auch nur mit \u201eWasser\u201c gekocht wird.<br \/>\nDortige Arbeit ist mit der Hiesigen unseres Bundeskriminalamtes und den Landeskriminal\u00e4mtern vergleichbar. Einziger Unterschied, in den USA stehen anscheint mehr finanzielle Mittel f\u00fcr die Arbeit der Polizei zur Verf\u00fcgung und alles im dortigen B\u00fcro ist aufgrund der Gr\u00f6\u00dfenordnung der Stadt Miami auch folglich gr\u00f6\u00dfer angelegt. Nichts desto trotz war es auch interessant, einmal das ber\u00fchmte CSI- Miami live zu sehen.<\/p>\n<p>Die kostbare Freizeit, meist in den Abend-\/ Nachtsstunden, konnten wir frei planen und nutzen wie wir wollten. So war die M\u00f6glichkeit gegeben einfach nur am Strand zu relaxen oder beispielsweise mit den Mietfahrzeugen Ausflugsfahrten nach Key West pp. zu unternehmen. Einige zogen es vor die unz\u00e4hligen und vor allen Dingen riesigen Malls (Einkaufszentren) aufzusuchen und sich dort entweder m\u00fcde oder arm zu \u201eshoppen\u201c.<br \/>\nAm sp\u00e4ten Abend wurde dann meist der weltber\u00fchmte und teure Ocean- Drive zum Feierabendbierchen aufgesucht, bevor es wieder am n\u00e4chsten Tag mit dem Pogramm weiter ging.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/ipa-betzdorf.de\/wp-content\/uploads\/2010\/03\/Miami2010-10.jpg\" alt=\"Miami2010-10\" width=\"448\" height=\"299\" class=\"alignnone size-full wp-image-776\" srcset=\"https:\/\/ipa-betzdorf.de\/wp-content\/uploads\/2010\/03\/Miami2010-10.jpg 448w, https:\/\/ipa-betzdorf.de\/wp-content\/uploads\/2010\/03\/Miami2010-10-300x200.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 448px) 85vw, 448px\" \/><\/p>\n<p>Alles im allem kann ich die Teilnahme, der hier leider nur in Bruchst\u00fccken dargestellten Bildungsreise jedem Kollegen empfehlen, der noch die M\u00f6glichkeit hat, daran teilnehmen zu d\u00fcrfen. Man erh\u00e4lt Einblicke in den amerikanischen Polizeialltag, insbesondere hier in Miami, die ansonsten so nie erfahren werden k\u00f6nnten. Als deutsche Polizeibeamte und G\u00e4ste des Miami Dade Police Departement wurden wir \u00fcberall mit offenen Armen empfangen, genossen die \u00fcberaus gro\u00dfz\u00fcgige Gastfreundschaft, \u201ees \u00f6ffneten sich diverse T\u00fcren&#8230;\u201c!<br \/>\nUnterschiede zur deutschen Polizei, sowohl in positiver als auch negativer Art und Weise werden sichtbar. Ich kann sagen, dass ich vieles mitgenommen habe und lange von der Bildungsreise zehren werde.<br \/>\nDie Bildungsreise war von Anfang bis Ende sehr gut organisiert und im Nachhinein von allen Teilnehmern\/ innen als durchweg gelungen bewertet worden. Hierf\u00fcr abschlie\u00dfend noch einmal einen gro\u00dfen Dank an unseren Referenten \u201eMartin Laubis\u201c f\u00fcr sein Engagement.<br \/>\nIn diesem Sinne sag ich \u201egood bye\u201c oder wie es der Kollege in Miami zum Abschied sagt bzw. w\u00fcnscht \u201estay safe\u201c!<\/p>\n<p>Jens Kugelmeier<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>5. bis 20.M\u00e4rz 2010 nach Miami und Fort Lauderdale Liebe IPA- Freunde, zu Beginn meines Reiseberichtes m\u00f6chte ich mich kurz vorstellen. Ich hei\u00dfe Jens Kugelmeier, bin 25 Jahre alt, Polizeikommissar und zurzeit als Sachbearbeiter im Wechselschichtdienst bei der Polizeiinspektion Altenkirchen (Westerwald), n\u00f6rdliches Rheinland-Pfalz, t\u00e4tig. 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